Leonberger von der Drachenburg

by Ira Born

 

Tipps rund um den Hund

 

 

Tipps zur Hundeerziehung

 

Regeln 

 

  • Klare Befehle für Ihren Hund
  • Bewahren Sie Ruhe
  • Ein Kommando wird nur einmal gegeben

z.B. Sie geben Ihrem Hund das Kommando Sitz, so sollte der Hund im zeitlichen Zusammenhang
dieses Kommando einnehmen.
Sollte dieses nicht geschehen, so wird das Kommando nicht wiederholt, sondern der Hund wird durch den Griff an das Halsband (unter dem Hals) und das leichte Heben des Hundekopfes sanft in das Kommando gezwungen.
Hat der Hund nun das Kommando eingenommen, signalisieren Sie ihm duch ein gesprochenes Lob (Fein), das sein Verhalten richtig ist.

  • Ein Hund kennt nur richtig oder falsch
  • Bedenken Sie stets wohl zu überlegen, welches Verhalten Sie wünschen und welches nicht.
  • Ignorieren Sie fehlerhaftes Verhalten und bestätigen Sie positives Verhalten.
  • Seien Sie konsequent!
  • Der Hund kennt keine zeitlich begrenzten Ge- oder Verbote.

 

z.B.: Der Hund kann nicht unterscheiden, dass er Sie als Alpha-Tier in Jeans springend begrüßen darf und im Anzug nicht.
Dieses Verhalten in Jeans zu dulden und im Anzug zu bestrafen ist in hohem Maße inkonsequent.
Bedenken Sie, dass Sie das Rudel führen!

 

  • Sie gehen mit Ihrem Hund spazieren und nicht umgekehrt.
  • Sie fordern Ihren Hund zum Spiel auf und nicht umgekehrt.
  • Ihnen steht es frei, Ihre Beute (Leckerchen) auch mit anderen Hunden zu teilen auch wenn Ihr Hund mal leer ausgeht.
  • Ihnen steht es frei, andere Hunde zu streicheln und Ihren Hund dabei zu ignorieren.
  • Lassen Sie sich von Ihrem Hund nicht bedrängen!
  • Bestrafen Sie nur artgerecht!

 

Der Hund kennt als Bestrafung nur bestimmte Arten:


1. Das Knurren (knurren Sie Ihren Hund an, im Rudel würde dieses auch als erstes geschehen).
2. Der Überbiss (reagiert Ihr Hund nicht auf 1., so greifen Sie ihm über die Schnauze und üben somit einen leichten Druck aus. Hierbei geht es nicht darum, dem Hund Schmerzen zuzuführen, da selbst in der Natur der Überbiss ohne Verletzungen ausgeführt wird).
3. Werfen Sie Ihren Hund auf den Rücken (dieses ordnet Ihren Hund in der Rudelrangfolge unter Ihnen ein. Bedenken Sie, dass es von enormer Wichtigkeit ist, den Hund unter Ihrer Familie einzuordnen, oder haben Sie etwa Ihren Partner oder Ihre Kinder gegen den Hund eingetauscht?).
4. Kombinieren Sie ggf. 1. - 3. durch ein bestimmtes und kräftiges NEIN.

 

  • Handeln Sie mit Bedacht. Sie prägen Ihren Hund
  • Wenden Sie sich rechtzeitig an erfahrene Hundebesitzer oder Ihren Züchter; dieser steht Ihnen gern zur Verfügung

 

Hundekommandos

 

  • Sitz (der Hund sitzt).
  • Platz (der Hund platzt nicht, sondern liegt. Hierbei signalisiert der Hund eine innere Ruhe, wenn er zur Seite hin abkippt).
  • Sitz warte (der Hund sitzt solange, bis er durch ein neues Kommando entlassen wird).
  • Platz bleib (der Hund liegt solange, bis er durch ein neues Kommando entlassen wird).
  • Lauf (der Hund darf nun frei laufen).
  • Hier (der Hund kehrt zu Ihnen zurück, bleibt vor Ihnen sitzen und schaut Sie an).
  • Fuß (der Hund kehrt zu Ihnen zurück und nimmt auf der linken Seite in Gehrichtung Sitz ein).
  • Pfui (signalisiert dem Hund, etwas generell zu ignorieren).
  • Aus (signalisiert dem Hund, etwas mit der Schnauze aufgenommenes wieder freizugeben).
  • Kehrt (signalisiert dem Hund, die Gegenrichtung seines Laufs einzuschlagen).

Natürlich gibt es noch eine Menge Kommandos mehr, jedoch sollte man sich je nach Ausbildungsziel individuell informieren.

Alle Kommandos müssen laut und klar verständlich sein.

 

Triebe

 

Dies sind die wichtigsten Triebe, die auch von Verhaltensforschern für Haushunde nachgewiesen werden konnten. Es ist klar, dass verschiedene Triebe sehr stark zusammenhängen, oder das gleiche bedeuten, wie z.B. der Apportier- und Bringtrieb. Der Arterhaltungs- bzw. der Selbsterhaltungstrieb sind die wichtigsten und stärksten Urtriebe aller Hunde und sonstiger Lebewesen.

Einzelne Triebe sind auch miteinander gekoppelt. Das zu wissen ist besonders für die Hundeausbildung wichtig.

Ein Beispiel:

Der besonders im Schutzdienst vielgenannte Wehrtrieb, hängt zusammen mit dem Kampf- und zum Teil Wach- wie auch dem Schutztrieb. Im deutschsprachigen Raum ist der Wehrtrieb im Schutzdienst ein vielgenannter Trieb. Es ist aber nicht zu verwechseln mit dem im Schutzdienst hauptsächlich verwendeten Beutetrieb. Je nachdem welcher von beiden geweckt wird, gibt es unterschiedliche Resultate im Schutzdienst.

Je nachdem auf welchen der beiden Triebe im Schutzdienst angesprochen wurde, kann es auch auf das tägliche Zusammenleben Rückwirkung haben. Nun eine kleine Beschreibung zu den einzelnen Trieben in alphabetischer Reihenfolge:

Arterhaltungstrieb
Neben dem Selbsterhaltungstrieb der wichtigste Urtrieb. Er äussert sich im Geschlechts- und Pflegetrieb. Wenn er mit dem Selbsterhaltungstrieb zusammenwirkt, entwickelt sich der Geselligkeitstrieb. Sehr wichtig für das Zusammenleben mit dem Menschen. Wie schon der Name sagt, zielt dieser Trieb auf die Erhaltung der eigenen Art ab.

Apportier- oder Bringtrieb
Zusammen mit dem Jagd- und Beutetrieb eine wichtige Anlage der Hunde. Eine Beute, die nicht sofort gefressen wird, bringt der Hund für die Junghunde nach Hause oder vergräbt sie irgendwo. Auch im heutigen Hundesport spielt dieser Trieb eine wichtige Rolle. Sehr viele Hunde fallen automatisch in diese Triebhandlung. Sei es beim Spielen, Begrüssen von Herrchen oder Frauchen, wenn sie unsicher sind oder wenn ein unerwünschter Trieb unterdrückt wurde.

Begattungs- oder Geschlechtstrieb
Der Geschlechtstrieb hat bei vielen auch den Namen Begattungstrieb. Doppelnamen für den gleichen Trieb existieren häufig. Der Geschlechtstrieb ist der stärkste Trieb im Bereich der Arterhaltung. Nach ca. einem Jahr, wenn beim Hund die Geschlechtsreife einsetzt, kommen der Wach-, Schutz- und Kampftrieb verstärkt hervor (die Geschlechtsreife ist z.T. rassespezifisch unterschiedlich). Der Geschlechtstrieb ist für den Hund eine beherrschende Macht. Aufreitbewegungen und den Hündinnen nachlaufen sind überdeutliche Signale beim Rüden, wie bei den Hündinnen die Läufigkeit.

Betätigungs- und Bewegungstrieb
Es ist wichtig, diesen Trieb zu erhalten und zu fördern. Beim jungen Hund äussert er sich an der Freude am Spiel. Wenn ein Hund diese Bewegungsmöglichkeit nicht hat, treten psychische und physische Schäden auf. Beim Hundesport aller Art wird dieser Trieb stark gefördert. Er unterstützt das ausgeübte Motivationstraining.

Beutetrieb
Er ist die Grundlage für den Apportier- und Bringtrieb. Zuerst stöbert der Hund die Beute auf, dann verfolgt er sie, stellt und ergreift die Beute. Das Totschütteln und Fressen, nach Hause bringen (oder vergraben) beendet den Beutetrieb. Sehr stark wird dieser im modernen Schutzdienst gebraucht. Der normale Schutzdienst baut auf diesem Trieb seine Ausbildung schon beim Junghund auf.

 

Folgetrieb
Dieser zeitlich begrenzte Trieb hält ca. bis zur 16. Lebenswoche an, es empfiehlt sich, diesen Trieb zur Bindung des Welpen an dessen neue Rudelführung zu nutzen.
Während dieser Phase wird Ihnen der Welpe im Regelfall überall hin folgen. Dieses Verhalten bietet sich zum Erlernen der meisten Kommandos an, da sich diese dauerhaft bei Ihrem Hund einprägen.
Die grundlegende Erziehung sollte hier stattfinden.

Fluchttrieb
Dieser steht in Zusammenhang mit Furcht oder Angst vor unbekannten Situationen. Je nach Wesen und Charakterstärke eines Hundes wird dieser weniger grundlos Angst bekommen und dementsprechend weniger leicht Angst entwickeln. Scheue und ängstliche Tiere kann man fast immer auf eine nicht fachgerechte Aufzucht und Erziehung zurückführen. Überschreitet ein vermeintlicher Rivale die imaginäre, kritische Distanz des scheuen Hundes, so wird sein Fluchttrieb ausgelöst oder es folgt ein Angriff durch den Selbsterhaltungstrieb. Im Fluchtverteidigungsfall spricht man von einem sog. Angstbeisser. Der eine Trieb löst also oftmals einen oder mehrere andere Triebe aus.

Geltungstrieb
Eine Triebveranlagung, die dem Geselligkeits- und indirekt auch dem Selbsterhaltungstrieb zugehörig ist. Er veranlasst Führungskämpfe innerhalb eines Rudels, die der Arterhaltung dienen. Dieser trieb macht die Wechselwirkung der Triebe besonders deutlich (siehe Meutetrieb). Imponiergehabe und zum Teil voller Stolz posieren, kommen vom Geltungstrieb. Es ist auch ein Triebfaktor, der Hunde untereinander zu Raufereien veranlassen kann. Wenn der Hund von diesem trieb beherrscht wird, unterschätzen wir diesen oftmals.
Er wird als rein menschliche Handlung z. B. Stolz oder aber auch Eifersucht angesehen.

Geselligkeitstrieb
Er ist der wichtigste Trieb für die Beziehung zwischen Mensch und Hund. Theoretisch kann ein Grossteil der Hunde in der Wildnis überleben, aber der Hund braucht den Menschen stärker als umgekehrt. Dieser Trieb bindet den Hund trieblich an den Menschen. Dank diesem war es den Menschen erst möglich den wilden Wolf – Hund zu domestizieren. Der Hund braucht immer ein Rudel. Er ist selten (nie) ein Einzelgänger. Der Hund sucht immer den Kontakt zu anderen. Er macht selbst aus einem Menschen und einem Hund immer ein Rudel. Seine Triebe und Veranlagungen sind alle auf ein Rudelverhalten ausgelegt.  Das ist im Geselligkeitstrieb, einem untergeordneten Teil des Arterhaltungstriebes, wie auch in anderen Trieben enthalten.

Heimkehrtrieb
Kommt z. B. zum Vorschein, wenn ein Hund nach einem langen Spaziergang sich auf die Rückkehr und das Zuhause freut. Selbst Streuner kehren in der Regel immer zurück. Heimkehrtriebstarke Hunde finden selbst aus grossen Entfernungen heim. Auch Hunde die weglaufen, kommen meistens immer zuerst an den Ort zurück, wo sie weggelaufen sind. Gut zu wissen!?

Hetztrieb
Einer der vielen Teilaspekte des Jagdtriebes. Bei vielen Hunden ein starker Trieb. Das Wild wird auf Sicht verfolgt und gehetzt. Bei Bracken, einem Teil der Jagdhunde und bei Windhunden wird dies geschätzt. Bei allen anderen Hunden sollte dieser Trieb von Anfang an unterbunden werden. Sie haben sonst nur Probleme bei Spaziergängen im Wald oder auf dem Feld. Diese Probleme hängen aber auch mit dem Jagdtrieb zusammen.

Jagdtrieb
Ob ein Hund Hunger hat oder nicht. Ist nicht wichtig für den Jagdtrieb. Man muss sich vor Augen halten, dass auch bei einigen Rassen, wo dieser Trieb gezielt weggezüchtet wurde, dieser trieb noch sehr schwach vorhanden ist. Jeder Hund sollte zum „nichtjagen“ erzogen werden. Ausnahme sollte nur für die zur Jagd gebrauchten Hunde gelten.

Kampftrieb
Bedeutet eigentlich der Kampf des Rüden um die Hündin und Festlegung der Rangordnung im Wildrudel. Auch der Kampf um eine Beute war ein Teil des ursprünglichen Kampftriebes. Heutzutage wird er besonders für den Schutzdienst beim Hundesport und im Diensthundewesen gefördert und gewünscht. Er ist ein eher aggressiver trieb. Er sollte nur bei wesensstarken Hunden gefördert werden. Es kann sonst, besonders bei aus Angst entstehendem Kampftrieb, Probleme geben. Der Kampftrieb ist jedoch nicht mit dem Wehrtrieb zu vergleichen. Der auslösende Faktor für den Wehrtrieb ist der Kampftrieb. Der „Hundesport-Wehrtrieb“ von heute ist ein Teilaspekt vom Kampftrieb. Je nach Ausbildung und Ausbildungsstand wird der Beute-, Wehr- oder Kampftrieb mehr oder weniger gefördert. (siehe auch Schutztrieb). In der modernen Schutzdienstausbildung ist der Beutetrieb der meistverwandte Trieb.

Meutetrieb
Ist mit dem Geselligkeitstrieb stark verbunden. Ein Hund ist abhängig von seiner Meute (Rudel). In seinem Rudel kämpf er, je nach Hund, immer mehr oder weniger um seine Rangordnung. Ursprünglich jagten die Vorfahren unserer Hunde in grossen Rudeln. Das war wichtig für die Arterhaltung. Die Domestikation der Hunde ist mit durch diesen Trieb erst möglich geworden. Der Mensch trat an die Stelle des Rudelführers. Jedem heranwachsenden Hund sollte auch durch Konsequenz und manchmal, je nach Hund, durch Härte klargemacht werden, der Rudelführer ist der Mensch. Nur mit Liebe kann man keinen Hund erziehen oder ohne Probleme mit seiner Umwelt halten, das wird oft vergessen. Im Wolfsrudel gibt es einen Boss. Die anderen machen was er will. Ist der Boss schwach, so versucht der nächsthöhere seinen Platz einzunehmen. Das ist im Menschen – Hund – Rudel sehr oft auch so. Wenn Sie nicht merken was läuft, dann haben Sie nachher ein grosses Problem. Der Meutetrieb wird manchmal auch Rudeltrieb genannt.

Pflegetrieb
Wenn eine Hündin trächtig ist, entwickelt sie diesen Trieb automatisch. Man kann nicht sagen, das bei „nichtträchtigen“ Hündinnen dieser trieb nie kommt. Die Haltung, Familienzugehörigkeit und anderes ist bestimmend, dann kann dieser Trieb auch als Ersatzhandlung erscheinen. Auch zeigen Hündinnen einen unterschiedlich starken Pflegetrieb. Wenn man ihnen Welpen wegnimmt, suchen einige Hündinnen nach ihnen, andere nicht. Kranke Welpen lässt die Hündin oft links liegen.

Schutztrieb
Eigentlich kommt der echte Schutztrieb bei den Hündinnen hervor, wenn sie ihre Welpen beschützt. Oder bei Hunden die z. B. die Kinder ihres Herrchens oder Frauchens beschützen. Bei der Schutzhund-Ausbildung kann dieser Trieb so genützt werden, das er seinen Führer/Halter/Besitzer schützt. Der Wehrtrieb des Hundesports wird durch den Schutztrieb ausgelöst und durch den Kampftrieb umgesetzt.

Selbsterhaltungstrieb
Der trieb, der den Hund davor schützt etwas zu tun, was sein Leben gefährden könnte. Auch ist Selbsterhaltungstrieb der zweitwichtigste Urtrieb des Menschen. Ohne ihn könnte der Hund nicht leben. Mit dem Arterhaltungstrieb koppelt er auch die wichtigsten Triebe im Zusammenleben mit dem Menschen. Der Selbsterhaltungstrieb löst verschiedene Triebe aus, z.B. den Fluchttrieb. Dieser kann (muss nicht) den Selbstverteidigungstrieb auslösen und dieser wieder aktiviert den Schutztrieb, Kampftrieb und schlussendlich den Wehrtrieb.

Spürtrieb
Mit tiefer Nase folgt der Hund der Fährte im Spürtrieb, um die Witterung verschiedener Sachen, auch Menschen, aufzunehmen. Man fördert diesen trieb in den Hundesport-Prüfungen, die einen Fährtenprüfungsteil aufweisen. Der Spürtrieb ist nicht zu verwechseln mit dem Stöbertrieb.

Stöbertrieb
Bedeutet, das der Hund ohne Beachtung einer Fährte mit hoher Nase, mit Hilfe von Augen, Ohren und Nase eine Witterung aufnimmt und verfolgt. Der Stöbertrieb wird in der unter Spürtrieb beschriebenen Hundesport-Prüfung bei einer Fährte vermieden. Der Stöbertrieb wird bei Schweizer Hundesport-Prüfungen z.B. Gegenstandrevieren und Sanitätssporthundeprüfung gebraucht.

Unterordnungstrieb
Basis für das Zusammenleben zwischen Mensch und Hund. Die Rudelmitglieder unterordnen sich dem Rudelführer. Im Zusammenspiel mit den anderen Trieben kann dieser Trieb schuld sein, wenn es in einem Menschen – Hunde – Rudel in der Rangordnung Probleme gibt. Hunderassen, die diesen Trieb sehr stark ausgeprägt in sich tragen, lassen sich leichter abrichten (z.B. Schäferhundrassen). Sogenannte Alpha-Hunde (Männchen oder Weibchen) besitzen diesen Trieb nur schwach.

Wachtrieb
Ist nicht bei allen Hunden gleich ausgebildet. Er bedeutet eine Ablehnung rudelfremder Personen oder Tiere, die das eigene Territorium betreten. Ein Hund warnt durch bellen und greift evtl. auch an. Manchmal wird das Bellen auch unbewusst vom Mensch/Halter gefördert. Dieser Trieb lässt sich gut durch Lob hervorholen. Wenn man ihn (gewusst wie) bei Junghunden unterbindet, das Bellen sogar bestraft, melden sie sich nach einer gewissen Zeit nicht mehr. Sehr oft kommt dieser Trieb in der Nacht stärker hervor.

Wehrtrieb
Hört man immer im Zusammenhang mit der Schutzdienstausbildung. Manchmal leider auch wenn es zu Beissereien gekommen ist. Der Hund wehrt sich gegen etwas/jemanden (Schutztrieb), manchmal aus Angst, Stress oder Aggression. Das kann aus einer Situation kommen, wo der Hund in die Enge getrieben wurde, oder weil der Hund glaubt, sich aus der Situation heraus, wehren zu müssen. Der Wehrtrieb löst den Kampftrieb aus.